Das Unternehmen

Eisenbahnbau aus Tradition

Das jetzt in vierter Generation geführte Familienunternehmen wurde 1925 von dem Bauingenieur Heinrich Klostermann in Hamm/Westfalen gegründet. Von ihm ist der Mut, Geschäftsfelder zu erweitern und neue Märkte zu erschließen, bis zum heutigen Tag in dem noch immer inhabergeführten Betrieb erhalten geblieben.

Der Name Heinrich Klostermann ist verbunden mit großen Bahnhofsumbauten der zwanziger Jahre wie in Essen, Münster und Mülheim an der Ruhr sowie umfangreichen Streckenerneuerungen bei der Bahn und mit Projekten im Wasserbau, z. B. der Erstellung der Schleuse Werries in Hamm.

Das Unternehmen wird derzeit von Dipl.-Ing. (TU) Hannes Sebastian Huber und Dipl.-Kffr. Erika M. Kühner geleitet. Der Hauptsitz befindet sich nach wie vor in Hamm. 1991 wurde die Zweigniederlassung Oranienburg mit Sitz in Velten bei Berlin gegründet.

Das Stammpersonal der H. Klostermann Baugesellschaft mbH umfasst ca. 250 hochqualifizierte, motivierte „Klostermänner und –frauen“, wovon rd. 40 Ingenieure und Techniker sind.

Ein umfangreicher firmeneigener Gerätepark mit Zweiwegebaggern, Kettenbaggern, Hebegeräten, Rammgeräten und Großbohrgerät steht zur Abdeckung des Bedarfs der Niederlassungen mit den verschiedenen Abteilungen zur Verfügung. Hinzu kommen Bettungsreinigungsmaschinen, Gleisbaukräne und weiteres Großgerät unserer Beteiligungsgesellschaft Fa. MGW GmbH & Co. KG in Berlin sowie Stopf- und Schnellschotterplaniermaschinen unserer Beteiligungsgesellschaft Fa. DGU Deutsche Gleisbau-Union GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Koblenz.

Entsprechend dem in der langen Firmengeschichte stets vorhandenen hohen Qualitätsbewusstseins und die ständige Innovationskraft des Unternehmens haben im Laufe der Jahre schon viele Kunden überzeugt, öffentliche wie industrielle und private Auftraggeber.


Unternehmensgeschichte

  • 1925 Heinrich Klostermann startet im Alter von 43 Jahren sein eigenes Unternehmen in Hamm. Eintragung in das Register der Tiefbauberufsgenossenschaft. Zwischen 1900 und 1924 war Heinrich Klostermann bereits Teilhaber der Firma Gräwe & Klostermann in Dortmund, einem Unternehmen das bei den umfassenden Eisenbahnbauarbeiten anlässlich des Bahnhofneubaus in Hamm tätig war.
  • 1925-1930 Zu dieser Zeit wurden insbesondere Arbeiten für die Deutsche Reichsbahn und die Zeche Sachsen ausgeführt. Bahnhofsumbauten in Essen, Münster und Mülheim/Ruhr sowie umfangreiche Streckenerneuerungen belegen dies.
  • 1930-1939 Aber auch Arbeiten im Wasserbau, wie der Bau der Kanalschleuse Hamm-Werries im Zuge der Verlängerung des Datteln-Hamm-Kanals bis Schmehausen, wurden ausgeführt.
  • 1939-1946 Im Zweiten Weltkrieg hatte Heinrich Klostermann die Aufgabe, wichtige Eisenbahnstrecken betriebsbereit zu halten und besonders die durch Bomben entstandenen Schäden an den Gleisanlagen des Verschiebebahnhofs Hamm zu beseitigen. Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges waren enorme Kriegsschäden an den Gleisanlagen zu beseitigen.
  • 1947 Eintritt der 2. Generation ins Unternehmen: Schwiegersohn Dr. Walter Kühner.
  • 1947-1970 Das Bauunternehmen ist maßgeblich an der Beseitigung von Bergschäden an Schifffahrts- und Schienenwegen beteiligt, dokumentiert durch umfangreiche Gleishebungsarbeiten in Dortmund, Lünen und Heessen, jeweils mit erheblichen Bodenmassen- Bewegungen und Betonarbeiten an Eisenbahnbrücken.
  • 1957 verstarb der Unternehmensgründer Heinrich Klostermann im Alter von 75 Jahren.
  • 1971-1985 Das Unternehmen Heinrich Klostermann ist an größeren Maßnahmen beteiligt, u. a. der Umbau des Bahnhofes Paderborn mit Abbruch und Neubau sämtlicher Bahnsteigüberbauten, Sanierung der Widerlager und Abbruch und Neubau aller Bahnsteige einschließlich zugehöriger Oberbauarbeiten –, wozu auch die Investition in die Weichenstopfmaschine von Plasser und Theurer, der WSM 07/275, passte.
  • 1985-1991 Eintritt der 3. Generation ins Unternehmen: Die Brüder Dr.-Ing. Jochen Kühner und RA Michael Kühner.
  • 1991 wird die Zweigniederlassung Oranienburg in Velten gegründet. Dieser Schritt über eine Niederlassung sich an der Wiederherstellung der Deutschen Einheit zu beteiligen, war einschneidend für die weitere Entwicklung des Unternehmens.
  • Ebenfalls 1991 gegründet, die Beteiligungsgesellschaft MGW Gleis- und Weichenbau-Gesellschaft mbH & Co. KG, zu dessen Gründungsgesellschafter sich unser Unternehmen zählen kann.
  • 1991-2000 Die 1990er Jahre sind geprägt von vielen besonderen BauWerken; wie z. B. im Ingenieurbau dem Neubau der 4-gleisigen Eisenbahnüberführung Industrietangente in Gütersloh,  in Hamm dem Fußgängertunnel Bahnhof Westausgang und dem Bau der Eisenbahnüberführung Schlaunstraße sowie den Eisenbahnbrücken auf der Schnellausbaustrecke Soest – Paderborn.
  • 2001-2010 Akquisition interessanter und technisch anspruchsvoller Projekte, wie das besondere Beispiel die Eisenbahnüberführung über die A 2 am Kamener Kreuz, die erfolgreich unter enormem Sperrpausendruck (Schiene und Straße) erstellt wurde.
  • Im Jahr 2007 wurde die Beteiligungsgesellschaft DGU Deutsche Gleisbau-Union GmbH & Co. KG gegründet, zu dessen Gründungsgesellschafter unser Unternehmen ebenfalls gehört.
  • 2010 Eintritt der 4. Generation in das Unternehmen: Frau Dipl.-Kffr. Erika M. Kühner.
  • 2010-2017 In-House Kombination von Ingenieurbau, Gleisbau sowie der zugehörigen Randgewerke setzen viele Synergien frei, so dass die H. Klostermann Baugesellschaft mbH im Wettbewerb gut aufgestellt ist. Private und öffentliche Auftraggeber, wie vor allem auch die DB AG, zählen dazu.
  • 2015 ist der Bereich des Oberbauschweißens eingeführt worden.
  • Heute ist das Unternehmen mit rd. 250 Mitarbeitern in den unterschiedlichen Fachabteilungen gut aufgestellt.

Unternehmenspolitik

In einem Familienunternehmen werden die langfristige Perspektive und das nachhaltige Wirtschaften befolgt! Seit über 90 Jahren halten wir uns, die H. Klostermann Baugesellschaft mbH, an diese Handhabe, denn das mittelständische Unternehmen soll in die jeweils nächste Generation geführt werden.

Dies praktizieren wir auch im Interesse unserer Kunden und Lieferanten durch eine integrierte Qualitäts-, Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzpolitik (SGU), die die Nachhaltigkeit des Unternehmens gewährleisten soll.

Unsere Mitarbeiter sind stetig bestrebt, die höchst mögliche Qualität zu liefern und darüber hinaus an der kontinuierlichen Verbesserung und Optimierung der Prozesse mitzuarbeiten.

Zu diesem Zweck hat die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter einen hohen Stellenwert, denn diese stellen das höchste Gut des Unternehmens dar und sind somit die Basis zum Unternehmenserfolg.
Durch die Nähe zu unseren Mitarbeitern und den laufenden Baustellen sind kurze Entscheidungswege innerhalb des Unternehmens möglich.

Zusammen mit unseren umfangreichen Leistungsbereichen getreu dem Motto „Alles aus einer Hand“ sind wir gut für die Zukunft aufgestellt!


Seit 1925 ein Familienunternehmen mit Bautradition!


Unsere Beteiligungsgesellschaften

Von zentraler Bedeutung für unsere Eisenbahnbau-Projekte ist die Verfügbarkeit verschiedenster (Groß-)Maschinen, die aus unseren Beteiligungsgesellschaften stammen.

Bettungsreinigungsmaschine RM 95-800 W

mgw_logo

MGW
Gleis- und Weichenbau-Gesellschaft
mbH & Co. KG
Warschauer Straße 38
10243 Berlin

www.mgw-berlin.de

Für Gleisumbau- und Neubauarbeiten ist die Bettungsreinigungstechnik sowie die Verlege- und Hebetechnik wichtig. Vor allem das Konzept der neuen RM 95-800 W mit Prallen und Waschen des Schotters erlaubt Baukostenreduzierung durch Minimierung des Aus- und Einbaus des zu reinigenden Schotters unter umweltschonenden Aspekten. Die Eisenbahndrehkräne werden für Gleis- und Weichenumbauten, aber auch für Ingenieurbauarbeiten, wie Hilfsbrückenein- und -ausbau und die Montage von Signalauslegern, eingesetzt.

Plasser & Theurer Combi-Maschine UNIMAT 09-475/4S

dgu_logo

DGU
Deutsche Gleisbau-Union
GmbH & Co. KG
Züchner Str. 6,
56070 Koblenz

www.dgu-international.de

Die DGU stellt die Gleis- und Weichenstopfmaschinen, einschließlich Schnellschotterplaniermaschinen, die in Gleisbau- und Ingenieurbauprojekten notwendig sind. Die Verfügbarkeit einer großen Anzahl von Maschinen, einschließlich zweier Kombi-Maschinen (Plasser & Theurer UNIMAT 09-475/4S, USM 09-4×4-4S), erlaubt die zeitgleiche Ausführung mehrerer Bauvorhaben im gesamten Bundesgebiet und mittlerweile auch im europäischen Ausland. Durch die laufende Modernisierung dieses Maschinenparks können die Anforderungen immer engerer Umbau- und Betra-Zeiten beherrscht werden.


Zertifizierungen

Im Sinne der Unternehmenspolitik halten wir die Werte des nachhaltigen Wirtschaftens und Bauens als wichtigste Steuerinstrumente sehr hoch. Als Grundlage gelten hier unterschiedliche Managementsysteme, die die Qualität, die Sicherheit, den Arbeitsschutz und den reibungslosen Ablauf im Eisenbahnbetrieb gewährleisten. Dazu zählen auch spezielle Zertifizierungen der DB AG und für das Bauen im Auftrag öffentlicher Auftraggeber.


DB-Präqualifikation für Bauleistungen an Infrastrukturanlagen des DB AG Konzerns:

  • Oberbau, konventionell-Schotter (Gleise Strecken I; HGV/Schnellverkehr > 161 km/h
  • Konstruktiver Ingenieurbau (Bauen unter Eisenbahnbetrieb, Spannbetonbrücken, Stahlbetonbrücken, Massive Stützbauwerke)
  • Allgemeiner Erd- und Tiefbau (Erdbauwerke, Erdbauwerke-Bauen unter Eisenbahnbetrieb, Kabelführungssysteme inkl. Tiefbau, Kabelverlegung, Bauleistungen für Kabel-Bauen unter Eisenbahnbetrieb)
  • Spezialtiefbau (Bauen unter Eisenbahnbetrieb, Gründungen – Pfähle, Stützbauwerke, Verankerungen)

Zulassung:

  • “Bauleitung zur Durchführung des Spannungsausgleiches (SpA) bei der Herstellung lückenloser Gleise u. Weichen nach Ril 826.1030”
  • Freigabe der DB Netz AG Leipzig Nr.: 32/04.03.15/826.1020 von Schweißaufsichtspersonen u. Oberbauschweißern im Betriebsgleis
  • Bescheinigung zum Nachweis der Eignung für Schweißarbeiten an Schienenwerkstoffen/Oberbauteilen in Betriebsgleisen nach DB AG RiLi (826.1020)

Corporate Social Responsibility (CSR)

Die H. Klostermann Baugesellschaft mbH hat ihren Sitz seit 1925 in Hamm. Aus unserer Verpflichtung als traditionsreiches Unternehmen heraus, unterstützen und fördern wir diverse lokale Organisationen.

Gesellschaften, die Unterstützung, nicht nur finanzieller Art, von Klostermann erhalten:

  • JeKi „Jedem Kind ein Instrument“ der gemeinnützigen JeKits-Stiftung, die es jedem Grundschulkind ermöglichen soll, unabhängig vom familiären Hintergrund, die Musik und verschiedene Instrumente kennen zu lernen.
  • Verein der Freunde und Förderer der Städtischen Musikschule Hamm e.V.
  • AGH Akademische Gesellschaft Hamm e.V.: Förderung Hochschulstandort Hamm
  • Bildungsmesse Hamm: Aus dem selbstgesetzten Ziel gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, erfolgt somit im Hinblick auf die Nachwuchsförderung jährlich die Teilnahme im sog. „Bau-Camp“ zusammen mit dem Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e.V. und weiterer lokaler Bauunternehmen mit Ansinnen der Bekämpfung des Fachkräftemangels und zur Förderung des Images der Bauindustrie.
  • Förderung der Jugendarbeit/-entwicklung im Handball Hamm Jugendförderung e.V.
  • Unterstützung weiterer lokaler Projekte


Sponsoring

  • Sponsoring des lokalen Handballvereins und Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen V.
Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen V.

Foto: Angela Grewe


Verbandsarbeit

Wir sind als Unternehmen und als Unternehmensvertreter in verschiedenen Verbänden und dessen Gremien, sowie in Interessengemeinschaften vertreten. Denn wir meinen, wenn man etwas erreichen will, dann muss man sich auch persönlich und unternehmerisch gezielt dafür einsetzen!

Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V.

Bundesvereinigung Mittelständischer
Bauunternehmen e. V. (BVMB)
Kaiserplatz 3
53113 Bonn

www.bvmb.de

Die Bauindustrie

Bauindustrieverband NRW e. V.
Uhlandstraße 56
40237 Düsseldorf

www.bauindustrie-nrw.de

Die Bauindustrie Berlin-Brandenburg

Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg e.V.
Karl-Marx-Straße 27
14482 Potsdam

www.bauindustrie-bb.de

Allianz pro Schiene

Allianz pro Schiene e.V.
Reinhardtstraße 31
10117 Berlin

www.allianz-pro-schiene.de