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Projekt:
Grundinstandsetzung und vorbereitende Maßnahmen zur Fernbedienung der Schleuse Werries
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Ausführungszeitraum:
Juli 2004 – Dezember 2005
Anfangszustand 1
Anfangszustand 1
Auftraggeber:

Wasser– und Schifffahrtsamt Rheine

Bauleistungen:

Abbruch sämtliche Antriebe und Lager der Tore Abbruch der Betriebsgebäude und Planien an den Häuptern Herstellung neuer Revisionsverschlüsse Erneuerung der Stemmtore und der entsprechenden Lager und Antriebe Stoßpanzerung auf den alten Spundwänden der Schleusenkammer Herstellung neuer Betonbauteile zur Aufnahme von sämtlichen erneuerten Antrieben und Lager Herstellung neuer Kammer- und Häupterplanien aus Beton

Veranlassung:

Die Schleuse Werries sollte für 30 Jahre ertüchtigt werden. Die Stemmtore und Antriebe der vorhandene Schleuse waren undicht bzw. veraltet. Des weiteren wurde die Schleuse Werries für die Fernbedienung sämtlicher Funktionen von der Schleuse Hamm aus vorbereitet.

Besonderheiten:

Die Grundinstandsetzung musste innerhalb einer Sperrzeit von 8 Wochen komplett ausgeführt werden.

Bauphasen:
1) Herstellung der neuen Revisionsverschlüsse:

Vor Beginn der Sperrzeit wurden neue Revisionsverschlüsse für die Trockenlegung der Schleuse montiert.

Bauphasen-Bild
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2) Herstellung der zusätzlichen Verankerung der Spundwände in der Kammer:

Gemäß statischer Prüfung mussten 3 Anker der Spundwand erneuert werden.

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3) Ausbau Stemmtore, Lager und Antriebe:

Nach Sperrung des Kanals mussten sämtliche Stahlwasserbauteile ausgebaut werden.

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4) Abbruch sämtlicher Einbauteile, Betriebsgebäude und Planien

Nach Ausbau der Stahlwasserbauteile mussten die entsprechenden Verankerung in den Betonwänden abgebrochen werden. Der Umfang der Abbrucharbeiten wurde mit Vorgabe der neu zu erstellenden Betonbauteile festgelegt.

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5) Einschalen der neu montierten Stahlwasserbauteile

Nachdem die Betoneinbauteile des Stahlwasserbaues eingebaut und fixiert waren wurden diese eingeschalt und betoniert. Hierbei wurden sämtliche Betonanschlüsse mit Verbundanker hergestellt.
 

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6) Reinigung Spundwände und Herstellung der neuen Spundwandpanzerung

Auf Grund der Ertüchtigung der gesamten Schleuse mussten die Spundwände der Kammer mit Hochdruckwasserstrahlen gereinigt und mit einer Panzerung ausgestattet werden.
 

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7) Einheben Stemmtore

Nach Herstellung und Aushärtung der Betonbauteile für das Stemmtor wurde dieses eingehoben.
 

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8) Herstellung der Planieflächen

Nachdem die Stemmtore eingebaut worden sind wurden die Planieflächen im Bereich der Häupter und Kammer erneuert. Hierbei wurde sämtlicher Kantenschutz der Planieflächen zur Wasserseite erneuert.
 

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9) Ausdämmen der Schleuse und Freigabe für den Schiffsverkehr

Nach dem Ausdämmen der Schleuse wurde der Schiffsverkehr pünktlich freigegeben.
 

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